KUNST & KULTUR Harmonie der Vielfalt

Autor: Ellen Ruhnau zu Gast im Apart-Hotel „Domizil".

„Eines Morgens wachte ich auf und beschloss, mir einen schon lange gehegten Traum zu erfüllen," sagte Brigitte Sobirey beim Pressegespräch und fuhr fort: "Ich wollte auf der Nordseeinsel Borkum, die meine Heimat ist, für Gäste, die im Urlaub etwas Besonderes lieben, ein Haus einrichten, das in vielfacher Weise den Geist des Eilands mit Meer, Strand, Sonne und viel Grün ein­fängt, gepflegte Gastlichkeit mit einem perfekten Service koordiniert, und darüber hinaus modernste Funktionalität mit viel Origi­nalität und extravaganter Wohnqualität verbindet. Mein Konzept stand ganz fest, denn es kam aus meinem Herzen." Wer einen Blick dafür hat, erkennt schnell, dass alles in den unterschiedlichen Hausbereichen auf der ästhetischen Kraft von vielseitiger Kunst basiert, die die Besitzerin mit dem feinen Gespür für Wertvolles und Kurioses im gekonnten Nebeneinander, sowohl in ihrer Galerie im Erdgeschoss offeriert als auch in allen Räum­lichkeiten präsentiert. Die durchgreifende Planungskompetenz lehnt eine gewisse verspielte Ordnung und ein umfangreiches Färb- und Formen-Spektrum keinesfalls ab. Das ausgefallene Mobiliar mit zum Teil nostalgischem Charme sowie die stimmi­gen, fantasievollen Accessoires, wurden in der ganzen Welt zusammengetragen. Folgen Sie mir bei dem Rundgang durch das „Domizil", das mit­ten im historischen Kern der Insel, in der Westerstraße 15, ruhig in der Kurzone gelegen, nahe dem „Gezeitenland Wasser und Wellness", der Kulturinsel, dem Strand, Kinderspielhaus und der Tennisanlage, eigentlich schnell zu finden ist. Dort hat Brigitte Sobirey also in dem alten Insulanerhaus der Akkermanns ihren Traum verwirklicht.

 

Ihr ganzjährig geöffnetes Apart-Hotel, in dem der Gast neue Energien tanken soll, bietet behagliche Nichtrau­cher- und allergengeeignete Appartements, Suiten und Wohnschlafzimmer mit Pantryküche, Duschbädern, WC, TV und Telefon an. Das neue architektonische Grundkonzept passte sich ganz dem Geist des Denkmalschutzes und dem der Ideengeberin an. Hervorragend, wie es außen und innen gelang, die historisch gewachsenen, bestimmenden Elemente eines ganz typischen Borkumer Anwesens mit der schlichten Backstein-Fassade und einer Haupttreppe, die aus der Parterre zu den oberen Etagen führt, zu erhalten. Modern ist da lediglich das vorgebaute, ver­glaste und weißgerahmte Entree, das von den seinerzeit üblichen Veranden eingerahmt wird, die als Frühstücks- und Ausstel­lungsräume genutzt wurden. Der ankommende Gast wird auf amüsante Weise durch eine (See)Wasser speiende Bacchus Figur „gurgelnd" willkommen ge­heißen und in eine abwechslungsreiche Wohnwelt geführt, in der jeder Schrank oder Sessel, Stuhl und Hocker eine besondere Form

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Das Mobiliar und die Accessoires wurden in der ganzen Welt zusammengetragen.
Quelle 26 Borkum MAGAZIN 1/2006
 
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